
Die Live-Bilder von brennenden Häusern und fliehenden Menschen, von anfliegenden Raketen und von Explosionen in Teheran, Doha oder Dubai sind seit dem Wochenende in sämtlichen Medien - und somit auch in unserem Alltag - präsent.
Nun kann man zunächst einmal trefflich diskutieren und auch vollkommen berechtigt unterschiedlicher Meinung sein, inwieweit der Angriff auf den Iran ob des schrecklichen und menschenverachtenden Regimes im Iran sinnvoll, geboten oder zielführend ist. Oder ob der Angriff per se völkerrechtswidrig, verbrecherisch und als inakzeptabel zu verurteilen ist.
Vielleicht geht es Ihnen dabei ja auch wie uns:
Denn wir sind einerseits froh, dass die massenmordenden Mullahs, die Revolutionsgarden und ihre Schergen von Hamas, Huthi und Hizbollah vernichtende Schläge abbekommen haben.
Andererseits ist da immer das Gefühl:
Auf diesem Wege? Heiligt der Zweck die Mittel? Braucht es einen halbirren Trump um andere Irre aus dem Weg zu räumen? Ist das Völkerrecht jetzt abgeschafft?
Und vor allem:
Gibt es einen „Plan B“ seitens der Angreifer? Wie geht es weiter? Was soll dabei herauskommen? Oder hat man einfach wieder die „Büchse der Pandora“ geöffnet und schaut nun zu, was dabei herauskommt?
Wir stellen fest:
Diese „KRISE“ (mittlerweile scheint das Wort überstrapaziert...) ist nicht weit weg, sie schwappt nun ebenfalls (so wie der verbrecherische Angriffskrieg RuSSlands auf die Ukraine) direkt in unseren Alltag hinein. Und zwar nicht nur durch die Preistafeln an den Tankstellen.
Denn das Geschehen am Persischen Golf erreicht uns via TV, Printmedien und Internet unmittelbar. Besonders auch deshalb, weil hunderttausende Urlauber und Reisende (darunter mehrere Zehntausend aus Deutschland) in der Region festsitzen.
Sei es, weil sie sich als Urlauber in der Region aufhielten, als Kreuzfahrtgäste auf Schiffen (*) unterwegs waren - oder auch, weil sie als Flugpassagiere das „Flugdreh-Kreuz“ Emirate zwischen Australien, Europa und Süd-Ost-Asien nutzten, um umzusteigen.
Egal wie. Festzuhalten ist:
- Der Tourismus - als wesentlicher Bestandteil der globalen Infrastruktur - ist schwer getroffen.
- Die Zielregion „Arabische Halbinsel“ (Emirate, Oman, Saudi Arabien, Quatar...) und deren Vision einer touristischen Zukunft nach dem Öl („Dubai - das Übermorgenland“ oder Abu Dhabi als „kulturelles Zentrum zwischen Abend- & Morgenland“) ist mindestens beschädigt.
- Der internationale Handel und die globalen Warenströme sind nicht nur beeinträchtigt sondern schwer gestört.
Was bedeutet das alles für die Kultour&Natour Touristik?
Bis vor ca. 10 Jahren waren das Sultanat Oman und die VAE (mit Dubai, Abu Dhabi, Scharjah, Fujeira) auch ein Bestandteil unseres Angebotes. Unser Rückzug aus dieser Region hatte vor allem mit dem zunehmenden „Über-Tourismus“ zu tun! Aber die iranische Bedrohung war - allein durch die geographische Nähe - auch damals schon ständiges Thema...
Und selbstverständlich wissen auch wir nicht, wie es im Nahen Osten und mit der Weltwirtschaft weitergeht.
Was wir allerdings wissen, dass im aktuellen „Panik-Modus“ die ersten Reedereien, Fluggesellschaften und Beförderer vor anstehenden Preiserhöhungen bzw. Kerosin- und Spritzuschlägen gewarnt haben...
Diesen „Panik-Modus“ wollen wir nicht mitmachen.
- Denn einerseits ist das gesamte K&N-Programm so aufgebaut, dass wir Ihnen durch die sorgfältige Auswahl unserer Zielgebiete ein Maximum an Sicherheit bieten und die Durchführbarkeit garantieren können.
- Andererseits erlaubt uns die langjährig erfolgreiche K&N-Arbeitsweise auch, in direkten und persönlichen Gesprächen mit unseren Partnern unser Programm vernünftig abzusichern...
Deshalb GARANTIEREN wir für ALLE K&N-REISEN zunächst bis zum 01. Juli 2026, dass es weder Aufschläge, noch Verteuerungen geben wird.
Zu diesem Zeitpunkt im Sommer wird dann selbstverständlich eine Neubewertung erfolgen müssen. Aber bis dahin bleibt alles, wie es ist. Darauf können Sie sich verlassen.
Ihre Sabine & Michael Schwinge
& das gesamte TEAM K&N
(*) Übrigens: Der Krieg im Persischen Golf war absehbar. Die Reedereien COSTA und AIDA haben bereits im Sommer letzten Jahres begonnen, alle Kreuzfahrtschiffe aus der Golfregion abzuziehen und haben alle geplanten Kreuzfahrten 2025/26 dort abgesagt.